Holz - Brennstoff der nachwächst
Sie sind auf der Suche nach Informationen über Holzbriketts, Rindenbriketts, Kaminholz oder Holzpellets? Dann sind Sie hier richtig.
Hier erfahren Sie nützliche Informationen rund um den natürlichen Brennstoff Holz in seinen einzelnen Facetten.
Holz kann in reiner Form problemlos durch Kompostierung oder durch Verbrennung bei gleichzeitiger Energiegewinnung entsorgt werden. Brennholz weist als nachwachsender Rohstoff eine gute Ökobilanz auf, wenn es nachhaltig angebaut und gewonnen wird.
Holzbriketts und Rindenbriketts sind die sauberen Alternativen zu
gewöhnlichem Kaminholz. Bedingt durch ihre saubere und Platz sparende Lagerung
bei vielen Feststoffbrennofenbesitzer ein vollwertiger Ersatz für die Befeuerung
von Kaminöfen.
Alt- und Abfallholz wird zunehmend als Brennmaterial in Biomassekraftwerken zur regenerativen und CO2-neutralen Energiegewinnung genutzt. Holz findet außerdem Verwendung als Brennstoff in Holzöfen.
Durch die Entwicklung automatisierter Befeuerungsanlagen für Holzpellets oder Hackschnitzel ist Holz als Brennstoff inzwischen nicht nur ökonomisch, sondern auch hinsichtlich des Komforts der Verbrennung von Öl oder Gas gleichwertig.
2006 wurden in Deutschland damit etwa 2 % der Primärenergie-versorgung gedeckt, was angesichts des Fehlens von Subventionen als wirtschaftlicher Erfolg zu betrachten ist.
Wussten Sie zum Beispiel, dass eine Tonne Holzbriketts oder Rindenbriketts dem Energieinhalt von
ca. 3 Raummeter (Ster) trockenem Kaminholz (Feuchte 20 %) entsprechen???
In Deutschland ist ein ständig steigender Holzeinschlag festzustellen. Im
Jahr 2007 wurde mit 76,7 Millionen Festmetern eine neue Höchstmarke erreicht.
Dieser Wert setzt sich aus Stammholz (46,8 Millionen Festmeter) und dem
Industrieholz (29,9 Millionen Festmeter) zusammen. Bayern hat mit 21,2 Millionen
Festmetern den größten Anteil am Holzeinschlag. Die wichtigsten Nutzholzarten
sind Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. Der Anteil der Holzwirtschaft an der
Bruttowertschöpfung liegt im Jahr 2003 gesamtwirtschaftlich betrachtet bei nur
0,1 %. Bezogen auf die nachgelagerten Bereiche der Holzwirtschaft
(Holzindustrie) steigt der Anteil auf rund 2,5 %. Seit dem Jahr 2001 erlangt
Holz als Roh- und Werkstoff wieder eine stark steigende Bedeutung, da es nahezu
CO2-neutral erzeugt werden kann, sich gut mit ökologischer und nachhaltiger
Wirtschaftsweise verträgt, mit geringem Energieaufwand zu verarbeiten ist und
vollständig stofflich verwertet werden kann. Fachgerecht hergestellt und
verarbeitet ist Holz zudem ein dauerhafter Werkstoff.
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